Menschenbilder:

Jakob Rem

Im Ingolstädter Münster befindet sich die ungewöhnliche Skulptur eines buckligen Beters, der zum Gnadenbild der „Dreimal wunderbaren Mutter“ ausgerichtet ist. Es handelt sich um den Jesuiten Jakob Rem, der eine wichtige Rolle in den Anfangsjahren der jungen Universitätsstadt spielte und der im Sinne der Gegenreformation die Marienverehrung stärkte. Seit 2010 bemüht sich die Diözese um seine Seligsprechung. In dem Vortrag wird ein neues Bild von Rem vermittelt, so konnten seine Krankheiten dank der Analyse der Reliquien verifiziert werden. Sein Umgang mit dem eigenen Leiden war von dem Gedanken der Imitatio Christi geprägt.



Aktualität gewinnt er durch ein neue Verehrung der „Maria Knotenlöserin“ auf Initiative von Papst Franziskus I.. Das Thema ist eine Metapher seines Gebetserfolges bei einer Ehekrise und das Gnadenbild wird heute angerufen bei Beziehungsproblemen aller Art.